Was ist zwischen ENDED_OK und ENDED_NOT_OK (Webinaraufzeichnung)

Automic-Status verstehen: Was liegt zwischen ENDED_OK und ENDED_NOT_OK?
Eine Automic-Ausführung endet häufig mit ENDED_OK oder ENDED_NOT_OK. Für den Betrieb reicht diese binäre Aussage jedoch nicht immer aus. Ein Job kann technisch erfolgreich sein, obwohl im Report ein fachlicher Fehler steht. Umgekehrt kann eine bekannte Abweichung auftreten, die nicht automatisch den gesamten Workflow stoppen soll.
In dieser Webinar-Aufzeichnung zeigen wir, wie sich Ausführungen in Automic Automation um zusätzliche Informationen und Bewertungsebenen erweitern lassen. Wir betrachten:
- Status Text und individuelle Beschreibungen,
- Archive Keys für spätere Auswertungen,
- Kommentare an einer Ausführung,
- Return Codes und ihre Statuswirkung,
- Objektvariablen und Variablenvererbung,
- Fehlersuche durch automatische Reportprüfung,
- AE-Script-Befehle wie
ADD_COMMENT,REGISTER_VARIABLE,:PUBLISHundPUT_ATT.
ENDED_OK mit zusätzlichen Informationen versehen
Ein erfolgreicher Status sagt zunächst nur aus, dass die definierten technischen Kriterien erfüllt wurden. Mit einem individuellen Statustext können wir genauer beschreiben, was während der Verarbeitung passiert ist. Archive Keys helfen dabei, Ausführungen später nach fachlichen oder technischen Merkmalen zu filtern.
Über ADD_COMMENT ergänzen wir einen Kommentar direkt an der Ausführung. Dadurch bleiben wichtige Hinweise im Process Monitoring und in der Ausführungshistorie sichtbar, ohne dass der eigentliche Status verändert werden muss.
Return Codes und Process Script anpassen
Der Return Code eines Betriebssystemprozesses entscheidet häufig darüber, ob ein Job als erfolgreich oder fehlerhaft bewertet wird. Wir untersuchen, wie verschiedene Rückgabewerte interpretiert werden und wie sich das Process Script so anpassen lässt, dass relevante Situationen korrekt an Automic zurückgegeben werden.
Dabei unterscheiden wir technische Fehler von fachlichen Ergebnissen. Nicht jede Meldung muss zu ENDED_NOT_OK führen. Wichtig ist, dass der Workflow den jeweiligen Zustand eindeutig erkennt und angemessen weiterverarbeitet.
Fehler automatisch im Job-Report erkennen
Manche Programme liefern Return Code 0, schreiben aber trotzdem eine Fehlermeldung in den Report. Deshalb prüfen wir Ausführungsreports auf definierte Begriffe und Muster. Dafür verwenden wir sowohl AE Script als auch ein FILTER-Objekt.
Wird ein relevantes Muster gefunden, können wir Variablen setzen, Kommentare ergänzen oder die weitere Verarbeitung beeinflussen. So lassen sich sogenannte Soft Errors erkennen, die über den Return Code allein unsichtbar bleiben würden.
Objektvariablen registrieren und vererben
Mit REGISTER_VARIABLE speichern wir zusätzliche Informationen an einer Ausführung. Über :PUBLISH können Werte innerhalb einer Ausführungshierarchie für andere Tasks verfügbar gemacht werden. PUT_ATT ermöglicht die dynamische Anpassung ausgewählter Attribute.
Die Aufzeichnung zeigt damit, wie wir zwischen ENDED_OK und ENDED_NOT_OK differenziertere Zustände abbilden und Automic-Ausführungen für Operatoren verständlicher gestalten können.
Automic lernen mit PEM
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FAQ zum Automic Training auf PEM
PEM ist die innovativste und größte deutschsprachige Automic-Lernplattform. Sie bietet den PEM-Mitgliedern ein umfassendes Online-Schulungsangebot, auf das 24/7 und von überall aus zugegriffen werden kann. Die Plattform umfasst Hunderte Videos und interaktive Kurse und richtet sich an Einsteiger und Profis gleichermaßen.
Um verschiedene Bedürfnisse zu erfüllen, gibt es bei PEM verschiedene Arten von Inhalten: Kurse, Tutorials, Lernpfade, Labore, Tools und Live-Sessions.
- In den Kursen und Tutorials lernst du in kurzweiligen und interaktiven Videos alles über Automic.
- Die Lernpfade bieten eine vollumfängliche Ausbildung zu einem bestimmten Automic-Thema. Als Anfänger eignet sich beispielsweise der 11-teilige Operator-Lernpfad. Bist du bereits Automic-Experte? Dann lernst sicher auch du noch etwas mit dem Datenbank-SQL Lernpfad.
- Labore sind Automic-Umgebungen, die auf Knopfdruck bereitgestellt werden und in denen das Gelernte in die Praxis umgesetzt werden kann.
- Auf PEM werden regelmäßig Tools mit passender Anleitung bereitgestellt. Damit lassen sich Automic-Prozesse noch weiter automatisieren und vereinfachen.
- In regelmäßigen Abständen finden Live-Sessions statt, bei denen wir aktuelle News und bestimmte Automic-Themen besprechen, und Fragen unserer Member beantworten.
Bei normalen Automic-Schulungen steht dir der Trainer ein paar Tage zur Verfügung. Wenn du Glück hast, kannst du vielleicht schon vor der Schulung Input liefern, und wenn du besonders viel Glück hast, dann kannst du in den Wochen nach der Schulung noch 1-2 Fragen nachschießen.
Unsere Mitglieder können uns jederzeit eine E-Mail schicken. Kleine Fragen beantworten wir gleich per E-Mail, größere Fragen nehmen wir mit in die nächste Live-Session und beantworten sie dort. Bei Fragen zu bestimmten Themen steht unseren Membern außerdem die Kommentarfunktion zur Verfügung. Das nennen wir “ganzjährige Automic Betreuung”.
Für die direkte Kommunikation gibt es bei uns die Live-Sessions: 24 Live-Sessions pro Jahr. Admin-Member dürfen bei jedem teilnehmen, Designer bei jedem zweiten, und Operator vier Mal im Jahr. In den Live-Sessions sind Fragen zu jedem Automic-Thema herzlich willkommen! Member haben die Möglichkeit, ihre Fragen vorab zu stellen, damit wir uns auf die Antwort und die Diskussion vorbereiten können.
Außerdem bieten wir sogenanntes Online Consulting. Das sind exklusive Videokonferenz-Sessions mit unseren Automic-Experten. Das Beste daran: Member, die über ein Kontingent für Online-Consulting verfügen, haben jederzeit Zugriff auf die Kalender unserer Spezialisten, und können dort direkt ihre Sessions buchen.
Enterprise-Kunden haben automatisch ein Kontingent dabei. Alle anderen können das dazu buchen.
Die Membership schließt du immer für ein Jahr ab. Danach verlängert sie sich normalerweise automatisch.
Bis einen Monat vor Ablauf kannst du jederzeit mit einer einfachen E-Mail kündigen. Natürlich kannst du die Membership bereits bei Vertragsbeginn auf ein Jahr beschränken.