Was ist zwischen ENDED_OK und ENDED_NOT_OK (Webinaraufzeichnung)

Manchmal ist die Welt schwarz-weiß. Dann genügt es, wenn eine Ausführung mit dem Status ENDED_OK oder ENDED_NOT_OK endet. Was aber, wenn es mehrere Facetten gibt? Wie kann Automic ein “teilweise - OK” erkennen und darauf reagieren? Das werden wir in diesem Webinar untersuchen!

Automic-Status verstehen: Was liegt zwischen ENDED_OK und ENDED_NOT_OK?

Eine Automic-Ausführung endet häufig mit ENDED_OK oder ENDED_NOT_OK. Für den Betrieb reicht diese binäre Aussage jedoch nicht immer aus. Ein Job kann technisch erfolgreich sein, obwohl im Report ein fachlicher Fehler steht. Umgekehrt kann eine bekannte Abweichung auftreten, die nicht automatisch den gesamten Workflow stoppen soll.

In dieser Webinar-Aufzeichnung zeigen wir, wie sich Ausführungen in Automic Automation um zusätzliche Informationen und Bewertungsebenen erweitern lassen. Wir betrachten:

  • Status Text und individuelle Beschreibungen,
  • Archive Keys für spätere Auswertungen,
  • Kommentare an einer Ausführung,
  • Return Codes und ihre Statuswirkung,
  • Objektvariablen und Variablenvererbung,
  • Fehlersuche durch automatische Reportprüfung,
  • AE-Script-Befehle wie ADD_COMMENT, REGISTER_VARIABLE, :PUBLISH und PUT_ATT.

ENDED_OK mit zusätzlichen Informationen versehen

Ein erfolgreicher Status sagt zunächst nur aus, dass die definierten technischen Kriterien erfüllt wurden. Mit einem individuellen Statustext können wir genauer beschreiben, was während der Verarbeitung passiert ist. Archive Keys helfen dabei, Ausführungen später nach fachlichen oder technischen Merkmalen zu filtern.

Über ADD_COMMENT ergänzen wir einen Kommentar direkt an der Ausführung. Dadurch bleiben wichtige Hinweise im Process Monitoring und in der Ausführungshistorie sichtbar, ohne dass der eigentliche Status verändert werden muss.

Return Codes und Process Script anpassen

Der Return Code eines Betriebssystemprozesses entscheidet häufig darüber, ob ein Job als erfolgreich oder fehlerhaft bewertet wird. Wir untersuchen, wie verschiedene Rückgabewerte interpretiert werden und wie sich das Process Script so anpassen lässt, dass relevante Situationen korrekt an Automic zurückgegeben werden.

Dabei unterscheiden wir technische Fehler von fachlichen Ergebnissen. Nicht jede Meldung muss zu ENDED_NOT_OK führen. Wichtig ist, dass der Workflow den jeweiligen Zustand eindeutig erkennt und angemessen weiterverarbeitet.

Fehler automatisch im Job-Report erkennen

Manche Programme liefern Return Code 0, schreiben aber trotzdem eine Fehlermeldung in den Report. Deshalb prüfen wir Ausführungsreports auf definierte Begriffe und Muster. Dafür verwenden wir sowohl AE Script als auch ein FILTER-Objekt.

Wird ein relevantes Muster gefunden, können wir Variablen setzen, Kommentare ergänzen oder die weitere Verarbeitung beeinflussen. So lassen sich sogenannte Soft Errors erkennen, die über den Return Code allein unsichtbar bleiben würden.

Objektvariablen registrieren und vererben

Mit REGISTER_VARIABLE speichern wir zusätzliche Informationen an einer Ausführung. Über :PUBLISH können Werte innerhalb einer Ausführungshierarchie für andere Tasks verfügbar gemacht werden. PUT_ATT ermöglicht die dynamische Anpassung ausgewählter Attribute.

Die Aufzeichnung zeigt damit, wie wir zwischen ENDED_OK und ENDED_NOT_OK differenziertere Zustände abbilden und Automic-Ausführungen für Operatoren verständlicher gestalten können.

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