Externe Interpreter (Webinaraufzeichnung)

Externe Interpreter – Bash, PowerShell, Python oder gar Perl? Es gibt viele Skriptsprachen und damit auch viele Interpreter, die diese Skripte ausführen. In diesem Webinar zeigen wir dir, wie du diese Skriptsprachen in deinen Automatisierungen einsetzen kannst.

Externe Interpreter in Automic Automation

Bash, PowerShell, Python oder Perl erweitern unsere Möglichkeiten beim Aufbau von Automatisierungen. In diesem Webinar zeigen wir, wie wir unterschiedliche Skriptsprachen innerhalb von Automic Automation ausführen und mit AE Script verbinden. Dabei betrachten wir klassische Windows- und UNIX-Jobs, externe Interpreter-Blöcke, den Austausch von Variablen und den eigenen Jobtyp für Python.

Skriptsprachen in Windows- und UNIX-Jobs einsetzen

Ein UNIX-Job verarbeitet seine Befehle zunächst über die konfigurierte Shell. So können wir Bash-Kommandos direkt im Process-Bereich ausführen. Unter Windows stehen Batch, Command und ein Custom Interpreter zur Auswahl. Über die Agent-Konfiguration legen wir fest, welches Programm den erzeugten Job-Script verarbeitet und welche Dateiendung dafür verwendet wird. Im Webinar betrachten wir dabei auch PowerShell und die zugehörige Execution Policy.

Wir beschäftigen uns unter anderem mit folgenden Möglichkeiten:

  • Bash-Befehle in UNIX-Jobs ausführen,
  • Python-Code in einen bestehenden Job integrieren,
  • PowerShell beziehungsweise pwsh als Interpreter verwenden,
  • weitere Programme und Skriptsprachen wie Perl registrieren,
  • Ergebnisse im Job Report kontrollieren.

Externe Interpreter mit UC_EXT_INTERPRETERS konfigurieren

Damit ein Job einen zusätzlichen Interpreter aufrufen kann, registrieren wir ihn über UC_EXT_INTERPRETERS_UNIX beziehungsweise UC_EXT_INTERPRETERS_WINDOWS. Ein frei wählbarer Key verweist dabei auf das ausführbare Programm. Diesen Key verwenden wir anschließend im Process-Script.

Mit :BEGIN_EXT_INTERPRETERS und :END_EXT_INTERPRETERS markieren wir den Code, der an den jeweiligen Interpreter übergeben wird. In der Demonstration kombinieren wir Bash, Python, PowerShell und weitere Kommandos innerhalb eines Jobs. Wir vergleichen diesen Ansatz außerdem mit einer manuellen Lösung, bei der zunächst eine Script-Datei erzeugt und danach separat ausgeführt wird.

Werte mit REGISTER_VARIABLE an Automic zurückgeben

Externe Skripte sollen nicht nur Befehle ausführen, sondern häufig auch Ergebnisse an die Automation Engine zurückliefern. Dafür verwenden wir :REGISTER_VARIABLE. Wir erzeugen Werte in Bash und Python, registrieren sie als Objektvariablen und greifen anschließend im Post Process des Jobs darauf zu. Dabei betrachten wir auch die zugehörigen Include-Objekte für UNIX und Windows. So lassen sich Resultate ohne aufwendiges Auslesen des vollständigen Reports in nachfolgenden Verarbeitungsschritten nutzen.

Python Jobs mit Interpreter und Requirements

Zum Abschluss schauen wir uns den eigenen Python-Jobtyp in Automic Automation an. Hier können wir den Python Interpreter, zusätzliche Optionen, das Working Directory und benötigte Requirements direkt am Job definieren. Der Python-Code wird im Process-Bereich gepflegt, während Ausgaben und Fehler über die Job Reports nachvollziehbar bleiben.

Damit vergleichen wir verschiedene Wege zur Ausführung externer Skriptsprachen und zeigen, wie wir bestehende Bash-, PowerShell-, Python- oder Perl-Scripte kontrolliert in zentrale Automic Workflows integrieren können.

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