Automic DB Migration - Lessons Learned (Webinaraufzeichnung)

Automic-Datenbankmigration: Lessons Learned aus der Praxis
Eine Automic-Datenbankmigration betrifft mehr als Tabellen und Datensätze. Benutzer, Agents, Passwörter, SQLI-Variablen, laufende Aufgaben und mandantenspezifische Einstellungen müssen ebenfalls berücksichtigt werden. In dieser Webinar-Aufzeichnung teilt Marcin praktische Erfahrungen aus Migrationen zwischen Microsoft SQL Server, Oracle und PostgreSQL. Wir vergleichen zwei unterschiedliche Vorgehensweisen:- Migration von MSSQL zu Oracle mit Unload und Load,
- Migration von Oracle zu PostgreSQL mit
ora2pg, - Übertragung von Objekten und Initialdaten,
- Prüfung von Benutzern, Agents und Connection-Objekten,
- Anpassung datenbankspezifischer SQL-Abfragen,
- Tests auf Datenkonsistenz und Performance.
Automic-Migration mit Unload und Load
Im ersten Szenario migrieren wir eine Automic-Umgebung von Microsoft SQL Server zu Oracle. Dafür wird zunächst eine neue Datenbank vorbereitet. Anschließend exportieren wir die benötigten Daten, wechseln auf das leere Zielsystem und laden Initialdaten, gegebenenfalls vorhandene RA Solutions sowie die Automic-Objekte. Dieses Verfahren ermöglicht einen kontrollierten Wechsel der Datenbankplattform, transportiert jedoch nicht automatisch alle Informationen. Reports und Statistiken werden beispielsweise nicht vollständig übernommen. Auch zuvor aktive Aufgaben müssen nach dem Wechsel geprüft und gegebenenfalls neu gestartet werden.Benutzer, Agents und Client 0 überprüfen
Nach dem Laden der Objekte stellt sich die Frage, welche Einstellungen tatsächlich übertragen wurden. Wir betrachten Benutzer und Passwörter, zentrale Konfigurationen im Client 0 sowie die Verbindung der Agents. Vor der Migration erfassen wir deshalb vorhandene Agents und ihre Mandantenberechtigungen. Nach dem Wechsel können wir diese Informationen mit dem Zielsystem vergleichen. Auch Connection-Objekte verdienen besondere Aufmerksamkeit, da gespeicherte oder verschlüsselte Passwörter nach einer Migration Probleme verursachen können.Von Oracle zu PostgreSQL mit ora2pg
Das zweite Praxisbeispiel zeigt eine Automic-Migration von Oracle zu PostgreSQL mitora2pg. Hier wird die Datenbank wesentlich vollständiger übertragen. Benutzer, Agent-Konfigurationen und historische Daten können dadurch bereits im Zielsystem vorhanden sein.
Eine vollständige Übertragung bedeutet jedoch nicht automatisch, dass das System sofort produktionsbereit ist. Wir prüfen Datenkonsistenz, Migrationsgeschwindigkeit und technische Besonderheiten der neuen Datenbankplattform. Insbesondere datenbankspezifische Inhalte müssen weiterhin angepasst werden.
SQLI-Variablen und datenbankspezifische Abfragen
SQLI-VARA-Objekte können getrennte Statements für Oracle, MSSQL, DB2 und PostgreSQL enthalten. Beim Wechsel der Datenbankplattform muss daher kontrolliert werden, ob für alle verwendeten Objekte eine passende Abfrage hinterlegt ist. Die wichtigsten Lessons Learned sind eindeutig: Inventar vorab erstellen, vollständige Backups einplanen, Passwörter und Verbindungen prüfen und die Migration mehrfach unter realistischen Bedingungen testen. Erst ein Vergleich von Objekten, Agents, Einstellungen und Ausführungsdaten zeigt, ob die Automic DB Migration wirklich vollständig war.Automic lernen mit PEM
Möchtest du mehr über Automic lernen, ohne deshalb für Workshops durchs Land reisen zu müssen? Bei PEM entscheidest du, wann und wie du dich weiterbilden möchtest! In interaktiven Kursen, Tutorials und Videos lernst du alles Wissenswerte rund um Automic. Und via Live-Sessions, Kommentarfunktion oder E-Mail sind wir jederzeit für dich da.
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FAQ zum Automic Training auf PEM
PEM ist die innovativste und größte deutschsprachige Automic-Lernplattform. Sie bietet den PEM-Mitgliedern ein umfassendes Online-Schulungsangebot, auf das 24/7 und von überall aus zugegriffen werden kann. Die Plattform umfasst Hunderte Videos und interaktive Kurse und richtet sich an Einsteiger und Profis gleichermaßen.
Um verschiedene Bedürfnisse zu erfüllen, gibt es bei PEM verschiedene Arten von Inhalten: Kurse, Tutorials, Lernpfade, Labore, Tools und Live-Sessions.
- In den Kursen und Tutorials lernst du in kurzweiligen und interaktiven Videos alles über Automic.
- Die Lernpfade bieten eine vollumfängliche Ausbildung zu einem bestimmten Automic-Thema. Als Anfänger eignet sich beispielsweise der 11-teilige Operator-Lernpfad. Bist du bereits Automic-Experte? Dann lernst sicher auch du noch etwas mit dem Datenbank-SQL Lernpfad.
- Labore sind Automic-Umgebungen, die auf Knopfdruck bereitgestellt werden und in denen das Gelernte in die Praxis umgesetzt werden kann.
- Auf PEM werden regelmäßig Tools mit passender Anleitung bereitgestellt. Damit lassen sich Automic-Prozesse noch weiter automatisieren und vereinfachen.
- In regelmäßigen Abständen finden Live-Sessions statt, bei denen wir aktuelle News und bestimmte Automic-Themen besprechen, und Fragen unserer Member beantworten.
Bei normalen Automic-Schulungen steht dir der Trainer ein paar Tage zur Verfügung. Wenn du Glück hast, kannst du vielleicht schon vor der Schulung Input liefern, und wenn du besonders viel Glück hast, dann kannst du in den Wochen nach der Schulung noch 1-2 Fragen nachschießen.
Unsere Mitglieder können uns jederzeit eine E-Mail schicken. Kleine Fragen beantworten wir gleich per E-Mail, größere Fragen nehmen wir mit in die nächste Live-Session und beantworten sie dort. Bei Fragen zu bestimmten Themen steht unseren Membern außerdem die Kommentarfunktion zur Verfügung. Das nennen wir “ganzjährige Automic Betreuung”.
Für die direkte Kommunikation gibt es bei uns die Live-Sessions: 24 Live-Sessions pro Jahr. Admin-Member dürfen bei jedem teilnehmen, Designer bei jedem zweiten, und Operator vier Mal im Jahr. In den Live-Sessions sind Fragen zu jedem Automic-Thema herzlich willkommen! Member haben die Möglichkeit, ihre Fragen vorab zu stellen, damit wir uns auf die Antwort und die Diskussion vorbereiten können.
Außerdem bieten wir sogenanntes Online Consulting. Das sind exklusive Videokonferenz-Sessions mit unseren Automic-Experten. Das Beste daran: Member, die über ein Kontingent für Online-Consulting verfügen, haben jederzeit Zugriff auf die Kalender unserer Spezialisten, und können dort direkt ihre Sessions buchen.
Enterprise-Kunden haben automatisch ein Kontingent dabei. Alle anderen können das dazu buchen.
Die Membership schließt du immer für ein Jahr ab. Danach verlängert sie sich normalerweise automatisch.
Bis einen Monat vor Ablauf kannst du jederzeit mit einer einfachen E-Mail kündigen. Natürlich kannst du die Membership bereits bei Vertragsbeginn auf ein Jahr beschränken.