Workshop Designer Challenges #2 (Webinaraufzeichnung)

In diesem Webinar dreht sich alles um die Herausforderungen, die dir beim Designen und Scripting in Automic Automation begegnen. Du hast ein Problem, bei dem du nicht weiterkommst - oder eine Idee, zu der du gerne Feedback hättest? Bring deine Fragen, Skizzen und Gedanken mit oder sende sie uns vorgängig: Wir schauen gemeinsam darauf und entwickeln Lösungswege.

Warten und Encoding in Automic Automation

In der zweiten Ausgabe unserer Designer Challenges greifen wir konkrete Fragen aus dem Arbeitsalltag mit Automic Automation auf. Gemeinsam untersuchen wir Probleme mit UTF-8-kodierten E-Mails und vergleichen verschiedene Möglichkeiten, Tasks in einem Workflow kontrolliert warten zu lassen. Dabei geht es nicht nur um funktionierende Lösungen, sondern auch um typische Fallstricke, den Generierungszeitpunkt und die Auswirkungen auf den operativen Betrieb.

UTF-8-Probleme bei E-Mails und Dateien erkennen

Zum Einstieg schauen wir uns falsch dargestellte Umlaute und Sonderzeichen in E-Mails an. Wir erklären, warum ein UTF-8-Zeichen aus mehreren Bytes bestehen kann und wie sich ein falsches Encoding anhand ungewöhnlicher Zeichenfolgen erkennen lässt. Als mögliche Fehlerquellen besprechen wir das verwendete Mail Package, ältere Agents sowie die Darstellung im jeweiligen Mail- oder Textprogramm. Außerdem zeigen wir, wie du mit Visual Studio Code das erkannte Encoding und die verwendeten Zeilenumbrüche kontrollieren kannst. Unterschiede zwischen LF und CRLF können insbesondere beim Austausch von Dateien zwischen Unix- und Windows-Systemen relevant werden.

Mit PreConditions auf Bedingungen und Zeitpunkte warten

Im Hauptteil erstellen wir einen Workflow, in dem ein Task zunächst warten soll. Die erste Variante verwendet PreConditions. Über eine erneute Auswertung können wir definieren, dass die Bedingungen nach einer bestimmten Zeit noch einmal geprüft werden. Der grafische Editor erlaubt dabei auch komplexere Logiken mit Variablen und mehreren Bedingungen. Wir besprechen jedoch auch die Risiken:
  • Jeder Pfad benötigt eine abschließende Aktion wie Run, Skip oder Cancel.
  • Eine falsche Wiederholungslogik kann zu endlosen Auswertungen führen.
  • Variablenvererbung und Generierungszeitpunkt beeinflussen die verfügbaren Werte.
  • Der Status „Waiting for PreConditions“ kann Eingriffe im Betrieb erschweren.

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