Was ist der Service Manager?

Was ist der Automic ServiceManager?
Der Automic ServiceManager kontrolliert und überwacht Prozesse auf einem Server. Mit ihm können wir Komponenten wie Agents und Prozesse der Automation Engine starten oder stoppen, ohne uns direkt am jeweiligen Betriebssystem anmelden zu müssen.
In diesem Tutorial erklärt Marcin, wie der ServiceManager eingesetzt wird, welche Werkzeuge für die Bedienung verfügbar sind und welche Konfigurationsdateien sein Verhalten bestimmen. Dabei betrachten wir:
- Starten und Stoppen von Automic-Prozessen,
- ServiceManager Dialog und Kommandozeilenprogramm,
- Steuerung über das Automic Web Interface,
- Centralized Agent Upgrade (CAU),
- INI-, SMD- und SMC-Konfiguration,
- ServiceManager-Parameter in
UC_SYSTEM_SETTINGS, - Passwortebenen und TLS-Sicherheit.
Automic-Prozesse zentral starten und stoppen
Der ServiceManager läuft auf dem jeweiligen Server und verwaltet die dort definierten Dienste. Das können beispielsweise Agents, Work Processes oder Communication Processes sein. Jeder Eintrag besitzt innerhalb des ServiceManagers einen eindeutigen Namen.
Für einen Netzwerkzugriff benötigen wir außerdem die Phrase und den Port. Die Phrase bezeichnet die verwendete ServiceManager-Konfiguration, während der Port festlegt, unter welcher Netzwerkadresse die Instanz erreichbar ist.
ServiceManager Dialog, CLI und AWI
Unter Windows steht der grafische ServiceManager Dialog zur Verfügung. Mit ihm können wir Prozesse starten, stoppen und die definierten Einträge bearbeiten. Für automatisierte Abläufe sowie Unix-Systeme gibt es zusätzlich das Kommandozeilenprogramm ucybsmcl, das sowohl Unix als auch Windows unterstützt.
Auch im AWI können Administratoren Agents und Systemprozesse über den ServiceManager steuern. Dabei verbindet sich nicht das AWI selbst mit dem ServiceManager. Die Kommunikation erfolgt über die CP- beziehungsweise JCP-Prozesse der Automation Engine.
ServiceManager-Konfiguration mit INI, SMD und SMC
Drei Dateien sind für die Konfiguration besonders wichtig:
- INI-Datei: enthält die Basiskonfiguration wie Port und weitere allgemeine Einstellungen,
- SMD-Datei: definiert die verwalteten Dienste und ihre Startbefehle,
- SMC-Datei: steuert die Reihenfolge, in der Dienste gestartet werden.
Zusätzlich beeinflussen Einstellungen im Mandanten 0 das Verhalten. Dazu gehören SMGR_AUTO_SCAN, SMGR_LOOKUP und SMGR_SUPPORT_LEGACY_SECURITY.
Centralized Agent Upgrade mit ServiceManager
Für das Centralized Agent Upgrade (CAU) muss ein Agent unter einem ServiceManager laufen und korrekt mit ihm verknüpft sein. Dadurch kann Automic das Upgrade zentral auslösen. Im Rahmen des Vorgangs lassen sich sowohl der Agent als auch der zugehörige ServiceManager aktualisieren.
ServiceManager mit Passwörtern und TLS absichern
Der Zugriff kann über drei Passwortebenen – L1, L2 und L3 – mit unterschiedlichen Berechtigungen geschützt werden. Zusätzlich lässt sich die Netzwerkverbindung per TLS verschlüsseln. Dafür wird CAPKI auf den beteiligten Systemen benötigt.
Das Tutorial vermittelt damit die wichtigsten Grundlagen für Installation, Konfiguration und sicheren Betrieb des Automic ServiceManagers.
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