UP15 - Java-basierte OS Agenten

In Automic Automation 24 sind die OS-Agenten für Windows und Linux Java-basiert. Aber was bedeutet das für dich? Welche Änderungen, Herausforderungen und Features bringt diese Neuerung mit sich? In diesem Video beantwortet Marcin diese Fragen.

Java-basierte OS-Agenten in Automic V24 – Was sich jetzt ändert

Mit Automic Automation Version 24 führt Broadcom einen neuen Standard ein: Die OS-Agenten für Windows und Linux basieren ab sofort auf Java. Diese Neuerung bringt zahlreiche Veränderungen – von technischer Infrastruktur bis hin zu neuen Sicherheits- und Kommunikationsfunktionen. In diesem Video erklärt Marcin alle Änderungen im Detail und zeigt, worauf du jetzt achten solltest.

Tschüss 32-bit: Nur noch 64-bit Betriebssysteme unterstützt

Eine der gravierendsten Änderungen: Die neuen Java-basierten Agenten sind nur noch für 64-bit Systeme verfügbar. Die bisherige Unterstützung für 32-bit entfällt vollständig. Wer also noch ältere Hosts einsetzt, muss auf ein 64-bit-System umsteigen, bevor der neue Agent installiert werden kann.

Java Runtime Environment (JRE) wird benötigt

Da der Agent jetzt in Java entwickelt wurde, wird eine Java Runtime Environment (JRE) benötigt. Die gute Nachricht: Die JRE kann automatisch per CAU (Centralised Agent Upgrade) mitinstalliert werden – vorausgesetzt, das JRE-Paket wurde zuvor in Mandant 0 hinterlegt.

Neue Funktionen der Java-basierten Agenten

Die Umstellung auf Java bringt einige wertvolle neue Features, die deine tägliche Arbeit erleichtern und sicherer machen:

Unicode-Unterstützung (UTF-8)

Nur der neue Agent unterstützt Unicode-Jobs mit UTF-8-Zeichenkodierung. In der Agent-Konfiguration lässt sich über den Parameter utf8 auswählen, ob Unicode oder die Standard-Codepage verwendet werden soll – ideal für internationale Umgebungen.

E-Mail-Versand via SMTPS

Endlich möglich: Der SMTPS-Versand direkt über den Agenten. Bisher war dies nur über die Automation Engine selbst realisierbar. Jetzt kann auch der OS-Agent direkt sichere Mails verschicken – z. B. bei Jobfehlern oder Statusberichten.

Neue Struktur für Linux-Agents

Bei Linux-Agenten gibt es zusätzlich strukturelle Änderungen:

  • Kein separater Listener-Prozess mehr
  • Der Agent läuft direkt unter dem definierten Agent-User
    Das erleichtert Konfiguration und Verwaltung und sorgt für klarere Prozesse.

Verbindungsstatus im ServiceManager sichtbar

Die Java-basierten Agenten zeigen nun ihren Verbindungsstatus direkt im ServiceManager an – du erkennst sofort, ob der Agent verbunden ist oder nicht. Das spart Zeit bei der Fehlersuche.

Sicherheitsfunktion: PAM Limits

Ein weiteres Sicherheitsfeature ist der neue Parameter use_limits in der INI-Datei. Damit kannst du festlegen:

  • Wie viele Subprozesse ein Job starten darf
  • Wie viel CPU ein Job maximal beanspruchen darf
    Ein klarer Zugewinn an Sicherheit und Kontrolle im Agentenbetrieb.

Fazit: Java-basierte Agenten – ein echter Fortschritt

Mit den neuen OS-Agenten in Automic V24 bekommst du:

  • Modernere Technologie
  • Bessere Integration
  • Verbesserte Sicherheit
  • Mehr Funktionalität für Admins und Entwickler

Im Video erfährst du alle Details zur Installation, Konfiguration und zum Einsatz im täglichen Betrieb – ideal zur Vorbereitung auf das V24 Upgrade.

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