Diskussionsrunde: Automic Monitoring (Webinaraufzeichnung)

Automic Monitoring meistern: Störungen erkennen, bevor sie das Business treffen
Ein starkes Automic-System ist das Herzstück vieler IT-Abläufe. Doch wie stellst du sicher, dass es reibungslos läuft – heute, morgen und in einem Monat? In diesem Beitrag fassen wir die wichtigsten Strategien und Tools zusammen, um dein Automic Monitoring von simplen Health-Checks auf ein proaktives End-to-End-Monitoring zu heben.
Automic Monitoring: Plattform vs. Business-Prozesse
Ein verlässliches Monitoring-Konzept teilt sich in zwei essenzielle Zweige auf:
- Plattform-Monitoring: Überwacht die Automic-Komponenten und die technische Basis (Systemzustand, Erreichbarkeit, Zertifikate).
- Workload-Monitoring: Fokussiert sich auf Jobs, Workflows, SLAs und die fachliche Prozesssicht.
Das Hauptziel dabei ist klar: Wir wollen das Automic Monitoring so aufsetzen, dass wir Störungen erkennen und beheben, bevor sie deine Business-Prozesse spürbar treffen.
Die 4 Stufen des proaktiven Monitorings
Um dorthin zu gelangen, solltest du dein Monitoring in vier aufeinander aufbauenden Stufen strukturieren:
- Reachability: Ist ein Endpoint oder Service überhaupt erreichbar?
- Health: Ist der Plattformzustand stabil und vollständig?
- Performance & Capacity: Entwickeln sich Systemlast und Laufzeiten in einen kritischen Bereich?
- Business Impact: Welche Auswirkungen haben technische Probleme auf kritische Abläufe und SLAs?
Automic überwacht Automic (Interne Tools)
Automic bringt eigene Mechanismen mit, um sich in erster Linie selbst zu überwachen. Mit Scriptbefehlen wie SYS_HOST_ALIVE (für die Überprüfung der Agent-Erreichbarkeit) und SYS_INFO (für Auslastung und MQ-nahe Informationen) hast du eine starke erste Verteidigungslinie.
Wichtig: Diese internen Checks sind extrem wertvoll als technische Basis, ersetzen aber kein zentrales, externes Monitoring, das Historien speichert, Alarme bündelt und Daten korreliert.
Externes Monitoring & das Heartbeat-Prinzip
Für den professionellen IT-Betrieb brauchst du den Verlauf und die Priorisierung über mehrere Signale hinweg. Hier kommen Tools wie Uptime Kuma (für einfache Statusseiten) oder Prometheus und Grafana (für tiefgehende Dashboards, Trendanalysen und Kapazitätsplanung) ins Spiel.
Ein zentrales Konzept für das effektive Workload-Monitoring ist das Heartbeat-Prinzip: Ein geplanter „Heartbeat“-Job läuft in einem definierten Intervall und signalisiert nach außen, dass die Ausführungskette lebt. Bleibt dieser Heartbeat aus oder kommt er verspätet, ist das ein extrem frühes Signal für Queue-Probleme oder Ausführungsstörungen.
Wichtige REST-API Endpunkte für dein Setup
Um Monitoring-Tools wie Grafana oder Prometheus optimal zu füttern, nutzt du am besten die REST-API von Automic. Hier sind die wichtigsten Endpunkte für deine Health- und Performance-Checks im Überblick:
/ae/api/v1/ping/ae/api/v1/0/system/agents/ae/api/v1/0/system/clients/ae/api/v1/0/system/certificates/ae/api/v1/0/system/processes/ae/api/v1/0/system/health?details=true/ae/api/v1/0/system/metrics/prometheus/ae/api/v1/0/system/metrics?type=MQCount/ae/api/v1/0/system/metrics?type=BusyValues
Automic lernen mit PEM
Möchtest du mehr über Automic lernen, ohne deshalb für Workshops durchs Land reisen zu müssen? Bei PEM entscheidest du, wann und wie du dich weiterbilden möchtest! In interaktiven Kursen, Tutorials und Videos lernst du alles Wissenswerte rund um Automic. Und via Live-Sessions, Kommentarfunktion oder E-Mail sind wir jederzeit für dich da.
Hört sich das interessant an? Dann lege heute noch los mit PEM, dem Automic Training 2.0 und einer ganzjährigen Automic-Betreuung!
FAQ zum Automic Training auf PEM
PEM ist die innovativste und größte deutschsprachige Automic-Lernplattform. Sie bietet den PEM-Mitgliedern ein umfassendes Online-Schulungsangebot, auf das 24/7 und von überall aus zugegriffen werden kann. Die Plattform umfasst Hunderte Videos und interaktive Kurse und richtet sich an Einsteiger und Profis gleichermaßen.
Um verschiedene Bedürfnisse zu erfüllen, gibt es bei PEM verschiedene Arten von Inhalten: Kurse, Tutorials, Lernpfade, Labore, Tools und Live-Sessions.
- In den Kursen und Tutorials lernst du in kurzweiligen und interaktiven Videos alles über Automic.
- Die Lernpfade bieten eine vollumfängliche Ausbildung zu einem bestimmten Automic-Thema. Als Anfänger eignet sich beispielsweise der 11-teilige Operator-Lernpfad. Bist du bereits Automic-Experte? Dann lernst sicher auch du noch etwas mit dem Datenbank-SQL Lernpfad.
- Labore sind Automic-Umgebungen, die auf Knopfdruck bereitgestellt werden und in denen das Gelernte in die Praxis umgesetzt werden kann.
- Auf PEM werden regelmäßig Tools mit passender Anleitung bereitgestellt. Damit lassen sich Automic-Prozesse noch weiter automatisieren und vereinfachen.
- In regelmäßigen Abständen finden Live-Sessions statt, bei denen wir aktuelle News und bestimmte Automic-Themen besprechen, und Fragen unserer Member beantworten.
Bei normalen Automic-Schulungen steht dir der Trainer ein paar Tage zur Verfügung. Wenn du Glück hast, kannst du vielleicht schon vor der Schulung Input liefern, und wenn du besonders viel Glück hast, dann kannst du in den Wochen nach der Schulung noch 1-2 Fragen nachschießen.
Unsere Mitglieder können uns jederzeit eine E-Mail schicken. Kleine Fragen beantworten wir gleich per E-Mail, größere Fragen nehmen wir mit in die nächste Live-Session und beantworten sie dort. Bei Fragen zu bestimmten Themen steht unseren Membern außerdem die Kommentarfunktion zur Verfügung. Das nennen wir “ganzjährige Automic Betreuung”.
Für die direkte Kommunikation gibt es bei uns die Live-Sessions: 24 Live-Sessions pro Jahr. Admin-Member dürfen bei jedem teilnehmen, Designer bei jedem zweiten, und Operator vier Mal im Jahr. In den Live-Sessions sind Fragen zu jedem Automic-Thema herzlich willkommen! Member haben die Möglichkeit, ihre Fragen vorab zu stellen, damit wir uns auf die Antwort und die Diskussion vorbereiten können.
Außerdem bieten wir sogenanntes Online Consulting. Das sind exklusive Videokonferenz-Session mit unseren Automic-Experten. Das Beste daran: Member, die über ein Kontingent für Online-Consulting verfügen, haben jederzeit Zugriff auf die Kalender unserer Spezialisten, und können dort direkt ihre Sessions buchen.
Enterprise-Kunden haben automatisch ein Kontingent dabei. Alle anderen können das dazu buchen.
Die Membership schließt du immer für ein Jahr ab. Danach verlängert sie sich normalerweise automatisch.
Bis einen Monat vor Ablauf kannst du jederzeit mit einer einfachen E-Mail kündigen. Natürlich kannst du die Membership bereits bei Vertragsbeginn auf ein Jahr beschränken.