Ansible - Konkurrenz oder Ergänzung? (Webinaraufzeichnung)

“Befehle auf anderen Systemen ausführen? Das geht auch mit Ansible!”. Diese Aussage wird der eine oder andere Automic-Anwender schon einmal gehört haben. In diesem Webinar schauen wir uns die Unterschiede zwischen Automic und Ansible genauer an.

Ansible und Automic: Konkurrenz oder sinnvolle Ergänzung?

Ansible und Automic Automation automatisieren technische Abläufe – setzen dabei jedoch unterschiedliche Schwerpunkte. Ist Ansible deshalb eine Konkurrenz für Automic oder können beide Werkzeuge sinnvoll zusammenarbeiten? In dieser Webinar-Aufzeichnung installieren wir eine kleine Ansible-Testumgebung, erstellen erste Playbooks und vergleichen die Einsatzgebiete beider Lösungen.

Im Mittelpunkt stehen:

  • Grundlagen und Funktionsweise von Ansible,
  • Ansible Controller, Managed Nodes und Inventory,
  • Aufbau einer Testumgebung mit Docker,
  • SSH-Verbindungen und Authentifizierung,
  • Aufbau und Ausführung von YAML-Playbooks,
  • praktische Experimente mit mehreren Zielsystemen,
  • mögliche Kombinationen von Ansible und Automic.

Was ist Ansible und wofür wird es eingesetzt?

Ansible ist ein Werkzeug für Configuration Management, Provisioning und die Automatisierung administrativer Aufgaben. Ein zentraler Controller verbindet sich mit den verwalteten Systemen und führt dort die in einem Playbook beschriebenen Schritte aus. Auf vielen Zielsystemen muss dafür kein eigener Ansible-Agent installiert werden.

Wir erläutern wichtige Begriffe wie Inventory, Module, Tasks und Playbooks. Dabei wird sichtbar, wie Ansible den gewünschten Zustand einer Infrastruktur beschreibt und identische Änderungen auf mehreren Systemen ausführen kann.

Ansible-Testumgebung mit Docker aufbauen

Für unsere Experimente erstellen wir mit wenigen Docker-Kommandos einen Ansible Controller und mehrere Linux-Nodes in einem gemeinsamen Netzwerk. Anschließend installieren wir die benötigten Pakete, richten Benutzer ein und erzeugen einen SSH-Schlüssel für die Verbindung zwischen Controller und Nodes.

Die kompakte Laborumgebung ermöglicht es uns, Ansible ohne zusätzliche Server auszuprobieren. Wir testen zunächst Erreichbarkeit und SSH-Zugriff, bevor wir das erste Playbook ausführen.

Ansible Playbooks mit YAML erstellen

Ein Ansible Playbook beschreibt in YAML, auf welchen Hosts bestimmte Aufgaben ausgeführt werden sollen. Wir untersuchen den grundlegenden Aufbau und führen einfache Aktionen auf mehreren Nodes aus. Dabei betrachten wir Rückgabewerte wie ok, changed, failed und unreachable.

Weitere Experimente zeigen, wie Playbooks Dateien verteilen, Pakete verwalten oder Kommandos ausführen können. Wir sprechen außerdem über Variablen, Schleifen und die wiederholte Ausführung eines Playbooks.

Automic und Ansible gemeinsam einsetzen

Ansible konzentriert sich vor allem auf Konfiguration und Infrastruktur. Automic Automation bietet dagegen zentrale Ablaufsteuerung, zeit- und ereignisgesteuerte Verarbeitung, Abhängigkeiten, Monitoring sowie die Einbindung fachlicher Prozesse.

Deshalb müssen wir uns nicht zwingend für eines der beiden Werkzeuge entscheiden. Automic kann übergeordnete Workflows orchestrieren und darin Ansible Playbooks für konkrete Infrastrukturaufgaben anstoßen. Status und Ergebnisse lassen sich anschließend im Gesamtprozess weiterverarbeiten.

Das Webinar vermittelt damit nicht nur erste Ansible-Grundlagen, sondern hilft dir auch dabei, die Grenzen und gemeinsamen Einsatzmöglichkeiten von Ansible und Automic realistisch einzuordnen.

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