ADX06 – Automic Hardening – Agenten

Agenten sind das Bindeglied zwischen deiner Automation Engine und den Zielsystemen – und damit ein zentraler Teil des Automic Hardening. In diesem praxisnahen Lab stellst du die Agentenauthentifizierung auf LOCAL um, baust einen neuen Windows-Agenten kontrolliert auf und begrenzt seine Möglichkeiten auf mehreren Ebenen. Durch aufeinander abgestimmte Kontrollläufe und gezielte Einschränkungen erlebst du unmittelbar, wie sich jede Maßnahme auf Jobs und File-Transfers auswirkt. Zusätzlich prüfst du die vorhandene CAPKI-Absicherung des ServiceManagers.

Agenten verbinden Broadcom Automic Automation mit den Systemen, auf denen deine Prozesse tatsächlich laufen. Genau deshalb lohnt es sich, ihre Identität, Berechtigungen und Kommunikationswege gezielt abzusichern. In diesem Learning-by-Doing-Kurs setzt du wichtige Maßnahmen des Automic Agent Hardening selbst um – direkt in einer vorbereiteten Windows-Lab-Umgebung und mit Ergebnissen, die du sofort in AWI, Reports und Logs nachvollziehen kannst.

Statt nur Empfehlungen zu lesen, arbeitest du Schritt für Schritt an einem realistischen Szenario. Du stellst die Agentenauthentifizierung auf LOCAL um, erlebst den Lebenszyklus einer Agentenidentität und baust einen zusätzlichen Windows-Agenten kontrolliert auf. Anschließend begrenzt du seine Möglichkeiten so, dass nur die tatsächlich benötigten Aktionen erlaubt bleiben.

Dabei lernst du die wichtigsten Schutzebenen kennen:

  • Agentenauthentifizierung für eine kontrollierte Vertrauensbeziehung

  • Mandantenrechte für Jobs und File-Transfers

  • gezielte Einschränkungen in der Agenten-INI

  • CAPKI-Absicherung der ServiceManager-Kommunikation

Der besondere Vorteil des Labs: Du siehst nicht nur die Konfiguration, sondern auch ihre Wirkung. Erfolgreiche Kontrollläufe zeigen zunächst, dass Jobs und File-Transfers grundsätzlich funktionieren. Danach aktivierst du die Maßnahmen einzeln und beobachtest, welche Aktion weiterhin möglich ist und welche gezielt verhindert wird. So entsteht ein klares Bild davon, welche Sicherheitsebene welche Aufgabe übernimmt – ohne dass sich mehrere Einstellungen gegenseitig überlagern.

Zum Abschluss kombinierst du die Kontrollen zu einem nachvollziehbaren Defense-in-Depth-Zustand. Das hilft dir, Agenten nicht pauschal freizuschalten, sondern ihre Fähigkeiten passend zum Einsatzzweck zu begrenzen.

Der Kurs richtet sich an Automic-Administratoren, Betreiber und technische Verantwortliche, die ihre Agentenlandschaft sicherer gestalten und Hardening-Maßnahmen verständlich belegen möchten. Nach dem Lab kannst du Authentifizierung, Berechtigungen und Agentenkonfiguration klar voneinander unterscheiden, gezielt einsetzen und auf produktionsnahe Umgebungen übertragen. Wenn du Automic Agent Hardening nicht nur theoretisch verstehen, sondern praktisch ausprobieren möchtest, bietet dir dieses Lab einen strukturierten und direkt nachvollziehbaren Einstieg.

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