OPX05 – Zur Laufzeit generieren

In OPX05 schauen wir uns einen der gefährlichsten kleinen Schalter in Automic an: „Generiere zum Aktivierungszeitpunkt“ vs. „Generiere zur Laufzeit“. Du lernst anhand realer Operator-Szenarien, warum Workflows hängen bleiben, Tasks trotz Skip-Aktion schon etwas getan haben oder Variablenwerte nicht dort ankommen, wo du sie erwartest. Alle Übungen laufen in einem speziell vorbereiteten PEM Lab mit fertigen Objekten – du beobachtest, analysierst und verstehst, ohne selbst etwas bauen zu müssen. Ein Kurs, der dir hilft, Probleme schneller einzuordnen und die richtigen Schlüsse im Betrieb zu ziehen.

Zur Laufzeit generieren in Automic – warum dieser Schalter so viel bewirkt

In Automic gibt es Einstellungen, die unscheinbar wirken – und im Betrieb trotzdem enorme Auswirkungen haben. Eine davon ist der Unterschied zwischen „Generiere zum Aktivierungszeitpunkt“ und „Generiere zur Laufzeit“. Wenn Workflows plötzlich lange im Status In Vorbereitung hängen, Tasks scheinbar schon etwas getan haben, obwohl sie noch gar nicht gestartet (oder sogar geskippt) wurden, oder Variablenwerte nicht das enthalten, was man erwartet, liegt die Ursache sehr oft genau hier. OPX05 zeigt dir, warum.

Ein Kurs aus der Operator-Perspektive

Dieser Kurs ist bewusst als praxisnahes Lab für Automic Operatoren konzipiert. Du erstellst keine Objekte, schreibst keine Scripts und änderst keine Workflows. Stattdessen beobachtest du vorbereitete Szenarien im Process Monitoring, analysierst Reports und lernst, das Verhalten laufender Objekte korrekt einzuordnen. Der Fokus liegt darauf, typische Situationen aus dem Betrieb zu verstehen – inklusive Fehlern, Verzögerungen und unerwarteten Seiteneffekten.

Was lernst du in OPX05?

In diesem Kurs lernst du unter anderem:
  • den Unterschied zwischen Generierung zum Aktivierungszeitpunkt und zur Laufzeit
  • warum sich Workflows je nach Generierungsart unterschiedlich schnell starten
  • weshalb Subworkflow-Monitore manchmal noch nicht existieren
  • warum Variablenwerte bei manchen Tasks „eingefroren“ wirken
  • wie sich Skip-Logik und Script-Generierung gegenseitig beeinflussen
  • wann PromptSets erscheinen – und warum das problematisch sein kann
  • welche Stolperfallen selbst erfahrene Automic-Anwender regelmäßig antreffen

Arbeiten im speziell vorbereiteten PEM Lab

Alle Übungen werden in einem speziell vorbereiteten PEM Lab durchgeführt. Dieses Lab enthält bereits alle benötigten Objekte, Workflows und Scripts. Du arbeitest ausschließlich mit vordefinierten Übungsobjekten, die gezielt typische Problemfälle demonstrieren. Das bedeutet:
  • keine Einrichtung notwendig
  • kein Risiko für produktive Systeme
  • realistische Szenarien, wie sie im echten Betrieb auftreten
So kannst du dich voll auf das Beobachten, Verstehen und Interpretieren konzentrieren.

Empfohlenes Vorwissen

OPX05 baut auf einem grundlegenden Verständnis der Ausführungsphasen von Automic Objekten auf. Wenn dir Begriffe wie Aktivierung, Generierung oder Laufzeit noch nicht vollständig vertraut sind, empfehlen wir dir vorab den Kurs OP07 – Objekte ausführen unter der Lupe, der genau diese Grundlagen erklärt. OPX05 hilft dir, einen der wichtigsten, aber oft missverstandenen Mechanismen in Automic wirklich zu durchdringen – und in Zukunft schneller zu erkennen, wann ein Task wirklich etwas tut und wann nicht.

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