Übung 3: UC_HOSTCHAR_DEFAULT und ANONYMOUS_JOB praktisch testen 🧪🔑
In dieser Übung prüfst du, ob das Passwort im Login-Objekt für deinen Testjob wirklich relevant ist. Dazu setzt du das Passwort in LOGIN.BATCH absichtlich falsch, startest den Job erneut und änderst danach in Mandant 0 den Wert ANONYMOUS_JOB im Objekt UC_HOSTCHAR_DEFAULT.
🧭 Ziel der Übung
- Du prüfst praktisch, ob ein falsches Passwort in
LOGIN.BATCHeinen Run blockiert - Du erkennst, wie
UC_HOSTCHAR_DEFAULTdas Verhalten eines Agents beeinflussen kann - Du beobachtest, dass ein Run mit falschem Passwort trotzdem funktionieren kann, wenn
ANONYMOUS_JOB=Yaktiv ist
🧪 Schritt-für-Schritt-Anleitung
- Melde dich in Automic im Mandant 1000 an
- Öffne das Login-Objekt LOGIN.BATCH
- Passwort absichtlich falsch setzen
- Ändere das Passwort auf einen bewusst falschen Wert
- Speichere das Login-Objekt
- Starte deinen Testjob auf UNIX01 mit LOGIN.BATCH
- Fehlverhalten prüfen
- Öffne den Report oder die Ausführungsmeldung
- Beobachtung: Der Run ist jetzt nicht erfolgreich, weil das Passwort im Login-Objekt nicht stimmt
- Melde dich in Automic im Mandant
0an Öffne das Objekt UC_HOSTCHAR_DEFAULTANONYMOUS_JOBaktivieren- Suche den Eintrag
ANONYMOUS_JOB - Setze den Wert auf
Y - Speichere das Objekt

- Suche den Eintrag
- Starte den Agenten UNIX01 neu, damit die Änderung wirksam wird
- Gehe zurück in Automic im Mandant 1000
- Starte denselben Testjob erneut auf UNIX01 mit LOGIN.BATCH
- Report erneut prüfen
- Öffne den Report und prüfe die Ausgabe
- Beobachtung: Der Run funktioniert jetzt, obwohl im Login-Objekt weiterhin ein falsches Passwort hinterlegt ist
🧩 Zusammenfassung
- Ein falsches Passwort in
LOGIN.BATCHkann einen Run zunächst blockieren UC_HOSTCHAR_DEFAULTbeeinflusst das Laufzeitverhalten des Agents zusätzlich- Mit
ANONYMOUS_JOB=Ykann ein Job trotzdem erfolgreich laufen, obwohl das Passwort im Login-Objekt nicht korrekt ist - Diesen Modus brauchst du auch, um den Agenten im unprivileged Mode zu starten. Dazu kommen wir in der nächsten Übung.
